Zum Hauptinhalt springen

Eine Reise verändert sich.
Das sollte auch die Lichtumgebung.

Eine Zugfahrt ist kein einheitliches, unveränderliches Erlebnis. Die Fahrgäste steigen ein, machen es sich bequem, arbeiten, lesen, essen, bewegen sich durch den Zug, entspannen sich und schlafen auf längeren Strecken. Die Nutzung des Raums ändert sich mit ihnen. Dennoch bleibt die Innenbeleuchtung im Zug oft unverändert und sorgt für nahezu dieselbe Lichtstimmung, egal ob am frühen Morgen, am Mittag oder am späten Abend.

„Atmospheres“ ist das Konzept von Luminator für einen reaktionsfähigeren Ansatz bei der stimmungsvollen Beleuchtung im Schienenverkehr. Es vereint Beleuchtung für den öffentlichen Nahverkehr, indirektes und Umgebungslicht, konfigurierbare Lichtstimmungen sowie softwaregesteuerte Beleuchtung, um den Innenraum an den Rhythmus der Fahrt anzupassen. Anstatt die Beleuchtung als eine Ansammlung einzelner Leuchten zu betrachten, berücksichtigt „Atmospheres“ die gesamte Fahrgastumgebung, einschließlich Akzente an Decken und Wänden – wie Spiegel, Leseleuchten, Wegweiser auf dem Boden und unter den Sitzen – sowie die Bedienoberfläche, die diese Elemente koordiniert.

Für die Fahrgäste bedeutet dies eine intuitivere und angenehmere Reise.

Für Betreiber kann dieselbe vernetzte Beleuchtungsumgebung den Passagierfluss unterstützen, eine klarere Wegführung ermöglichen und einen besseren Einblick in den Zustand und die Nutzungsdauer der Beleuchtungsanlagen bieten.

„Atmospheres“ ist mehr als nur farbige Beleuchtung: Es handelt sich um ein ganzheitliches Konzept für Licht, Bewegung und Ressourcenoptimierung in Premium-, Standard- und Hochkapazitäts-Nahverkehrszügen.

Von der Beleuchtung im öffentlichen Nahverkehr bis hin zum Fahrgasterlebnis.

Die herkömmliche Beleuchtung im öffentlichen Nahverkehr erfüllt einen wesentlichen funktionalen Zweck: Sie beleuchtet das Fahrzeug, verbessert die Sichtverhältnisse und hilft den Fahrgästen, sich im Raum zurechtzufinden. „Atmospheres“ baut auf dieser Anforderung auf und geht der Frage nach, wie die Innenbeleuchtung in Schienenfahrzeugen dazu beitragen kann, dass die Umgebung bewusster gestaltet wirkt.

Eine helle, ausgewogene Begrüßungsszene kann den Fahrgästen beim Einsteigen helfen, sich in der Fahrgastzelle zurechtzufinden. Kühlere oder neutralere Farbtöne können die Aktivitäten tagsüber unterstützen. Farbtöne wie Blaugrün, Blau und Aqua können für visuelle Kontinuität in einem gemeinsamen Reisebus sorgen. Akzente in Violett, Korallenrot, Rosa und Bernstein können den Übergang in den Abend, das Essen und die Entspannung fördern, ohne das Erlebnis allein auf weißes Licht zu beschränken.

Das Ziel ist keine theatralische Farbshow. Es geht vielmehr um eine abgestimmte Stimmungsbeleuchtung, die den Zweck des Raums unterstreicht. „Atmospheres“ bietet eine breitere Farbpalette, eine regulierbare Lichtintensität und mehrschichtige Beleuchtung, um Umgebungen zu schaffen, die übersichtlich, behaglich und dem jeweiligen Moment angemessen sind.

Ein Interieur. Viele Erlebnisse.

Am besten lässt sich „Atmospheres“ verstehen, wenn man sich vorstellt, wie sich der Innenraum eines Zuges während der Fahrt mithilfe eines softwaregesteuerten Beleuchtungssystems für den Zuginnenraum verändert.

  • Herzlich willkommen. Eine helle, einladende Allgemeinbeleuchtung erleichtert das Einsteigen, das Finden eines Sitzplatzes und das Verstauen von persönlichen Gegenständen.

  • Arbeit. Ausgewogenes Umgebungslicht und gezielte Arbeitsbeleuchtung schaffen eine angenehme Umgebung zum Lesen oder für die Arbeit am Laptop.

  • Esszimmer. Warmere Bernstein-, Korallen- und Rosatöne können Wohn- und Essbereichen einen geselligeren Charakter verleihen.

  • Entspannen Sie sich. Sanftes Licht in Blau-, Violett- und Pfirsichfarbtönen kann den Übergang von Aktivität zu Ruhe signalisieren.

  • Ruhe. Eine gedämpfte Beleuchtung kann Nachtfahrten erleichtern und gleichzeitig eine angemessene Orientierung und Bewegungsfreiheit im Fahrzeug gewährleisten.

  • Wartung. Bediener und Wartungsteams können für Reinigungs-, Inspektions- oder andere Wartungsarbeiten hellere Funktionseinstellungen wählen.

Es handelt sich hierbei nicht um separate Innenräume oder isolierte Produkte. Es sind aufeinander abgestimmte Szenarien, die es ermöglichen, dass eine Umgebung unterschiedlichen Bedürfnissen der Fahrgäste und des Betriebs gerecht wird.

Bedienfeld für Sitzplätze im SchienenbeleuchtungssystemDie Beleuchtung im Bahnbereich aufeinander abstimmen und die Fahrgäste während der gesamten Fahrt leiten.

Eine anschauliche, intuitive Bedienung.

Die Bedienoberfläche ist ein wichtiger Bestandteil des Atmospheres-Konzepts. Ein übersichtliches Bedienfeld macht die Auswahl der Beleuchtung greifbar, indem es eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Szenen, Farben und Helligkeitsstufen präsentiert. In einem Gemeinschaftswagen kann der Bediener für ein einheitliches Ambiente im Wagen sorgen. In einem Privabteil oder einem Premium-Bereich ermöglichen geeignete lokale Bedienelemente dem Fahrgast die Auswahl aus genehmigten Einstellungen.

Dieses Gleichgewicht ist wichtig. Eine uneingeschränkte Individualisierung könnte zu optischen Unstimmigkeiten führen oder Mitreisende in der Nähe beeinträchtigen. Ein sorgfältig abgestimmtes Bedienkonzept bietet Passagieren und Besatzungsmitgliedern überschaubare Auswahlmöglichkeiten und wahrt gleichzeitig die übergreifende Designidee. Außerdem trägt es dazu bei, dass die Stimmungsbeleuchtung zu einem integralen Bestandteil der Bordumgebung wird und nicht nur als isoliertes dekoratives Element wirkt.

Atmosphäre, Treppenbeleuchtung, Stimmungsbeleuchtung, WegweiserEine integrierte Stufen- und Handlaufbeleuchtung sorgt dafür, dass Treppen und Höhenunterschiede besser erkennbar sind.

Atmosphären – Stimmungsbeleuchtung im SchlafwagenEin Schlafwagen nutzt individuell angepasste Steuerungselemente, um einen sanfteren Übergang in den Ruhezustand zu ermöglichen.

Fahrgasterlebnis und Mehrwert für den Betreiber.

„Atmospheres“ soll auf beiden Seiten der Reise einen Mehrwert schaffen. Die Fahrgäste profitieren von einer übersichtlicheren, reaktionsschnelleren Umgebung, während die Betreiber einen Rahmen erhalten, um mithilfe vernetzter Beleuchtung Entscheidungen in Bezug auf Bewegung, Service und Anlagen zu unterstützen. Das Konzept eignet sich nicht nur für hochwertige Speise-, Lounge- oder Schlafwagen, sondern auch für Standard-Fern- und Nahverkehrswagen, die eine große Anzahl von Menschen befördern.

  • Steuerung des Fahrgastflusses. Menschen neigen von Natur aus dazu, sich in hellere Bereiche zu bewegen. Eine abgestimmte Beleuchtung kann dazu beitragen, Fahrgäste zu den Ausgängen zu leiten und einen gleichmäßigeren Fahrgastfluss durch die Wagen zu gewährleisten, wodurch sich die Verweildauer beim Ein- und Aussteigen potenziell verkürzen lässt.

  • Unterstützung von Evakuierungsmaßnahmen. Festgelegte Notbeleuchtungsszenarien können Fluchtwege hervorheben und dazu beitragen, Richtungswechsel, Treppen und Türen leichter erkennbar zu machen. Jeder Einsatz müsste den geltenden Anforderungen an die Eisenbahnsicherheit, die Beleuchtung und die Zulassung entsprechen.

  • Verlängerung der Nutzungsdauer von Beleuchtungsanlagen. Durch die Steuerung von Farbtemperatur und Lichtleistung können Betreiber die Alterung der Lichtquellen ausgleichen und langfristig für eine gleichmäßigere Lichtumgebung sorgen.

  • Verbesserung der Transparenz bei der Instandhaltung. Ein vernetztes Beleuchtungssystem kann als Grundlage für Statusinformationen dienen, darunter welche Leuchten funktionieren, wo sich die Lichtqualität verändert und wann sich eine Leuchte möglicherweise dem Ende ihrer Lebensdauer nähert.

  • Die Verbindung zwischen Zug und Bahnsteig. Im größeren Maßstab könnte eine abgestimmte Beleuchtung über den Zug hinaus auch auf die Bahnsteige ausgedehnt werden, um die Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen zu leiten und an stark frequentierten Haltestellen für einen geordneten Personenfluss zu sorgen.

Die Chancen sind sowohl operativer als auch visueller Natur: Die Beleuchtung kann aktiv zur Steuerung der Passagierströme, zur Verbesserung der Sicherheit und zur Ressourcenoptimierung beitragen und gleichzeitig das Fahrgasterlebnis in allen Zugklassen verbessern.

Von Grund auf integriert.

„Atmospheres“ ist mehr als nur eine Farbpalette. Das Konzept basiert auf einer softwaregesteuerten Beleuchtung, die sich nahtlos in das Gesamtambiente an Bord einfügt. Die Lichtstimmungen lassen sich an den jeweiligen Nutzungskontext, die Tageszeit und die Art des Fahrgastbereichs anpassen. Direktes, indirektes, Arbeits- und Orientierungslicht können aufeinander abgestimmt werden, anstatt als voneinander unabhängige Elemente gesteuert zu werden.

Dieser integrierte Ansatz schafft zudem die Grundlage für einen besseren Überblick über den Status des Beleuchtungssystems. Wenn die Beleuchtung in die Steuerungsumgebung des Zuges eingebunden ist, können die Betreiber über das einfache Ein- und Ausschalten hinausgehen und einen koordinierten Betrieb sowie eine Zustandsüberwachung realisieren.

Sicherheit, Funktion und Atmosphäre gehören in einem System zusammen.

Komfort darf nicht auf Kosten der Betriebssicherheit gehen. Die Stimmungsbeleuchtung im Schienenverkehr muss den geltenden Anforderungen hinsichtlich Beleuchtung, Sichtbarkeit, Notfallmaßnahmen und Zulassungen entsprechen. Die Modi „Allgemeinbeleuchtung“, „Wegweiser“, „Reinigung“ und „Notfall“ dienen jeweils unterschiedlichen Zwecken. Das Beleuchtungskonzept „Atmospheres“ zielt darauf ab, das Fahrgasterlebnis und die betrieblichen Anforderungen aufeinander abzustimmen, ohne dabei das eine gegenüber dem anderen zu bevorzugen.

Diese Unterscheidung stärkt zudem die Kategorie. „Stimmungsbeleuchtung“ kann dekorativ klingen, wenn sie ausschließlich anhand der Farbe beschrieben wird. „Atmospheres“ lässt sich besser als integriertes Beleuchtungssystem für den öffentlichen Nahverkehr verstehen. Dasselbe System kann Komfort, Orientierung, Service und festgelegte Betriebsbedingungen berücksichtigen und bietet den Betreibern gleichzeitig mehr Möglichkeiten, das Erlebnis an Bord zu gestalten.

Über 40 Jahre Erfahrung im Bereich der Luft- und Raumfahrtbeleuchtung

Luminator vereint Fachwissen im Bereich Schienenverkehrssysteme mit mehr als 40 Jahren Erfahrung seines Teams für Luft- und Raumfahrtbeleuchtung. Diese Erfahrung umfasst die Entwicklung von Beleuchtungslösungen für anspruchsvolle Verkehrsumgebungen sowie praktisches Wissen über Leuchten, optische Leistung, Abmessungen, Steckverbinder, Installationsbedingungen und passagierorientierte Stimmungsbeleuchtung.

Der Schienenverkehr fügt eine weitere Ebene hinzu: die Integration mit den Steuerungssystemen an Bord, der Fahrgastinformationsarchitektur und den Betriebsmodi. „Atmospheres“ vereint diese Perspektiven. Das Konzept verbindet das Fachgebiet der Verkehrsbeleuchtung mit dem Einsatz von Software und Steuerungssystemen, um die Innenräume im Schienenverkehr reaktionsfähiger zu gestalten.

Hier geht es nicht darum, eine Flugzeugkabine nachzubilden. Züge zeichnen sich durch unterschiedliche Raumkonzepte, Bewegungsmuster der Fahrgäste, Fahrstrecken und betriebliche Anforderungen aus. Vielmehr geht es darum, bewährtes Fachwissen im Bereich der Stimmungsbeleuchtung und eine umfassendere Perspektive auf den Verkehrssektor auf die spezifischen Möglichkeiten der Beleuchtung im Personenbahnverkehr und im öffentlichen Nahverkehr anzuwenden.

Speisewagen „Atmospheres“ mit kompakter SteuerungDas Know-how im Bereich der Stimmungsbeleuchtung aus der Luft- und Raumfahrt fließt in den Ansatz von Atmospheres für technisch ausgereifte, anpassungsfähige Fahrzeuginnenräume ein.

Betrachten Sie die Reise aus einer neuen Perspektive.

Von der Bahn wird zunehmend erwartet, dass sie mehr bietet als nur den Transport zwischen zwei Orten. Vor allem auf längeren Fahrten wird der Innenraum zu einem Ort, an dem man arbeiten, Kontakte knüpfen, neue Energie tanken und sich ausruhen kann. Die Beleuchtung ist eine der unmittelbarsten Möglichkeiten, dieser Umgebung eine gezielte Atmosphäre zu verleihen.

Atmospheres fasst diese Möglichkeiten in einer klaren Idee zusammen: „Rail Mood Lighting“ – eine Beleuchtung, die sich an die Fahrt anpasst. Durch die Kombination aus adaptiver Innenraumbeleuchtung, integrierten Steuerungen, einer breiteren Farbpalette und mehr als 40 Jahren Erfahrung im Bereich Beleuchtung kann Atmospheres Betreibern, Erstausrüstern und Designern dabei helfen, ein reaktionsfähigeres Fahrgastumfeld zu schaffen und die Beleuchtungsanlagen über verschiedene Bereiche hinweg zu verwalten, um die Rentabilität des Systems zu optimieren.

Ein Interieur. Viele Erlebnisse.
Mit „Atmospheres“ von Luminator.

Luminator Technology Group
15. September 2026